Archiv der Kategorie: Heizen

Thermische Bauteil-Aktivierung

Dieser Planungsleitfaden liefert nicht nur Argumente und Erklärungen zur Thermischen Bauteilaktivierung, er zeigt auch die praktische Umsetzung auf.

Autor: Felix Friembichler, Simon Handler, Klaus Krec, Harald Kuster

Auftraggeber/Förderer: Bundesministerium f. Verkehr, Innovation und Technologie, Verband Österreichischer Zementindustrie, Wirtschaftskammer Österreich etc.

Erscheinungsjahr: 2016

Thermische Bauteilaktivierung

Vergleich Wärme-Versorgungs-Systeme

Eine von der MA 20 – Energieplanung beauftragte Studie „Vergleich Wärmeversorgungssysteme“ vergleicht die Kosten von unterschiedlichen Wärmebereitstellungssystemen für großvolumige Wohnbauten. Eine zentrale Erkenntnis der Analyse ist, dass ökologisch sinnvolle Systeme auch leistbar sind.

Autor: Robert Freund Energie.Effizienz.Beratung

Auftraggeber: Magistratsabteilung 20 des Magistrats der Stadt Wien

Erscheinungsjahr: 2016

Vergleich Wärmeversorgungssysteme

Energie-Speicher Beton

Über die Studie: Das Projekt wird in zwei Hauptteile gegliedert. Der erste Teil ist bauteilbezogen und den Auswirkungen von verschiedenen baulichen Maßnahmen auf das Verhalten einer thermisch aktivierten Geschoßdecke gewidmet. Im zweiten Teil wird die Auswirkung einer beheizten bzw. gekühlten Decke auf den darunter liegenden Raum untersucht. Die Fragestellungen reichen hier von technisch notwendigen Informationen wie Heizlast und Aufheizverhalten bis hin zu einer Bewertung der thermischen Raumqualität.

Autor: K. Kreč

Auftraggeber: Vereinigung Österreichischer Zementwerke, Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie

Erscheinungsjahr: 2016

Energiespeicher Beton

Lüften und Heizen in Passivhäusern in Österreich

Zusammenfassung: Diese Studie zeigt, dass in Passivhäusern (Fokus auf mehrgeschossigen Wohnbau) ein luftgeführtes Heizsystem ebenso die strengste Behaglichkeitsklasse erfüllt wie ein
wassergeführtes. Dies gilt für den Wohnbereich (bzw. jenen Raum wo der Temperatursensor positioniert ist). Sollen auch die Schlafräume durchgehend die strengste Behaglichkeitsklasse erfüllen, bedarf es einer raumweisen Temperaturregelung. Bei einer wohnungsweisen Regelung (wie üblicherweise bei der Luft- und Fußbodenheizung implementiert) können je nach Randbedingung und Nutzerverhalten unerwünschte Temperaturdifferenzen zwischen den einzelnen Räumen entstehen. Eine erhöhte planerische Sorgfalt ist in diesen Fällen erforderlich.

Die Kostenrecherche zeigt, dass bei aktueller Baupraxis bei einer Luftheizung (mit wohnungsweiser Regelung) von 800 € bzw. 1100 € Einsparung gegenüber der Radiatorheizung bzw. der Fußbodenheizung ausgegangen werden darf. Mögliche Passivhaus-bedingte Einsparpotentiale (kostenoptimierte Positionierung und kleinere Heizflächen) können diese Kostenunterschiede noch verringern. Für eine raumweise Regelung (ein Heizregister pro Raum) sind derzeit für die Luftheizung ähnliche Kosten wie für die Heizkörperlösung (mit Thermostatventil) anzusetzen.

Autor: G. Rojas, M. Spörk-Dür, D. Venus, A. Greml, L. Krissmer, R. Pfluger

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Erscheinungsjahr: 2015

Lüften und Heizen in Passivhäusern